Über uns

Leistungen

Was tun im Trauerfall

Vorsorge

Kontakt

Startseite / Virtueller Rundgang Trauerhalle / Erinnerungsschmuck

Vorsorge

"Ich möchte beerdigt werden, wie ich gelebt habe." Winston Churchill 1946

Die Beschäftigung mit dem Thema Tod, besonders mit dem eigenen Sterben, wird von den meisten Menschen gemieden. Ebenso ist die Bestattungsvorsorge ein Thema, das den meisten Menschen wenig behaglich erscheint.

Doch wer schon einmal das Erlebnis auf einer Beerdigung hatte und zu sich selbst sagen musste "Das hätte der Verstorbene nie so gewollt!" macht sich Gedanken über seine eigene Beerdigung.

Das Gespräch über diesen Themenkreis, dass zeigt unsere Erfahrung als Bestatter, ist ein Gespräch, das zunächst mit vielen Vorbehalten geführt wird. Je länger aber das Gespräch dauert, desto mehr Fragen tauchen auf und es entwickelt sich eine Unterhaltung über existentielle Fragen. Vielen Menschen wird im Verlauf des Gespräches bewusst, dass sie ganz bestimmte Vorstellungen von der eigenen Bestattung haben. Viele wünschen sich eine bestimmte Bestattungsart, eine bestimmte Musik zur Trauerfeier oder auch eine bestimmte Formulierung auf dem Grabstein.

Dass diese Wünsche in der Praxis häufig nicht realisiert werden liegt daran, dass die Angehörigen die Wünsche nicht kennen oder nicht finanzieren können oder wollen. Es ist also notwendig bereits zu Lebzeiten seinen Willen schriftlich niederzulegen. Aus diesem Grund gibt es Vorsorge.

Zur Absicherung von Vorsorgeverträgen bieten Bestatter folgende Alternativen an: eine Sterbegeldversicherung oder die treuhänderische Anlage von Vorsorgegeldern über die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG.


Was ist die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG?


Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG ist eine Serviceeinrichtung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V., Düsseldorf, und des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V., Bonn. Sie wurde zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherung der für Ihre dereinstige Bestattung zu hinterlegenden Gelder gegründet und unterliegt dem strengen deutschen Aktienrecht. Ihre Treuhandeinlage wird zusätzlich abgesichert durch die Ausfallbürgschaft einer namhaften deutschen Sparkasse. Hierüber erhalten Sie von dieser eine entsprechende Bestätigung.

Wie es funktioniert:

Nachdem Sie mit dem Bestatter Ihrer Wahl einen Bestattungsvorsorgevertrag geschlossen haben, der auch den Kauf des Grabmals und die langfristige Grabpflege beinhalten kann, schließen Sie entsprechend dem vom Bestatter erstellten Kostenvoranschlag einen Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag ab. Einen Vertragsvordruck hält Ihr Bestatter für Sie bereit. Die Zahlung erfolgt über den Bestatter oder direkt an die Treuhand.Nach Abschluss des Vertrages und Einzahlung der vereinbarten Summe wird Ihr Kapital nach den Anlagerichtlinien des Aufsichtsrates, die den Kriterien der Mündelsicherheit ähneln, bestverzinslich als Treuhandvermögen angelegt. Aus den Erträgen werden die Verwaltungskosten bestritten. Die Ihnen zugesagte Verzinsung Ihrer Treuhandeinlage wird hiervon nicht berührt, d.h. Ihre Zinsgutschrift erhalten Sie brutto = netto, ohne Abzug von Verwaltungskosten und Steuern.
Das Treuhandvermögen unterliegt dabei der ständigen Kontrolle des Aufsichtsrates. Im Aufsichtsrat ist das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur durch seinen Vorsitzenden vertreten.
Die Höhe Ihres Treuhandvermögens wird Ihnen auf Anfrage, mindestens aber jährlich über den von Ihnen beauftragten Bestatter mitgeteilt. Außerdem stellt die Treuhand Ihnen sowohl auf Ihre Aufforderung wie auch einmal jährlich über Ihren Bestatter Zinsbescheinigungen zur Verfügung. Im Todesfall wird das Treuhandvermögen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen an den Bestatter zur Erfüllung Ihres Bestattungsvorsorgeauftrages ausgezahlt. Der Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag ist kündbar. Die Auszahlung erfolgt jedoch auch hier immer über den Bestatter.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. OK Infos